Mittelschule Ampfing


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Mobbing-Prävention

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Mobbing - Wenn Ausgrenzung einsam macht
Schuljahr 2015/2016


Die präventive Arbeit gegen Mobbing ist ein zentrales Anliegen der Mittelschule Ampfing, welches in diesem Schuljahr verschiedene Bausteine beinhaltete: Als Startbaustein nahmen die 7. Klassen an einem Vortrag des Jugendpräventionsbeamten der Polizeidirektion Burghausen Herrn Peter Hermann über den verantwortungsbewussten Umgang mit neuen Medien teil. Darauf aufbauend erarbeitete die Jugendsozialarbeiterin an der Mittelschule Ampfing Simone Glück im Vorfeld des bereits geplanten Theaterstückes "Mobbing - Wenn Ausgrenzung einsam macht" die Thematik des Mobbings mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 und 8 und thematisierte dabei die verschiedenen Gründe sowie die mitunter dramatischen Folgen der Gewalt durch Mobbing.

Die dabei auch erarbeitete Definition des Mobbings: „Unter Mobbing versteht man, wenn eine Person über einen längeren Zeitraum körperlicher oder psychischer Gewalt durch eine vermeintlich überlegene Person ausgesetzt ist.“ wurde anschließend vom Weimarer Kulturexpress in dem Theaterstück „Mobbing – Wenn Ausgrenzung einsam macht“ auf der Bühne gezeigt: Die Schauspielerinnen Kristin Hörmann und Daria Gabriel schlüpften dabei in die Rollen der beiden Schulkameradinnen Franziska und Laura und zeigten auf eindrucksvolle Weise die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikane.

Franziska ist laut, scheinbar selbstsicher und attraktiv und leidet dabei aber an der Übertoleranz ihrer Eltern, den mangelnden Grenzen und dem Fehlen von Anerkennung. Daneben steht die stille, eher unsichere und leicht zu übersehende Laura, die aufgrund der allzu großen Fürsorge ihrer Eltern nie gelernt hat, sich durchzusetzen und sich bei Konflikten immer schuldig fühlt. Aus Neid und verschiedenen anderen Motiven nimmt das Schicksal damit seinen Lauf, und Franziska denkt sich in ihrer Intensität andauernd ansteigende Gemeinheiten gegen die Mitschülerin Laura aus. Schließlich steht Laura alleine gegen Franziska und ihre Mitschüler. Aus der anfänglichen Freundschaft zwischen den beiden Mädchen wird schließlich Hass und es entwickelt sich ein regelrechter Psychoterror gegen Laura. An das Theaterstück mit offenem Ende schloss sich eine Diskussion mit den Darstellerinnen an, an welcher sich die bereits im Vorfeld gut informierten Schülerinnen und Schüler engagiert und interessiert einbrachten.

Ein Informationsabend für die Eltern und Erziehungsberechtigten der Mittelschulen Ampfing und Buchbach zum Thema "Risiken und Gefahren im Internet" fand schließlich im Januar 2016 statt und rundete die Veranstaltungsreihe zur Prävention gegen Mobbing ab.


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